Aufbruch Bayern: Ausbauprogramm Hochschulen

Seine Fakultät sieht Dr. Rainer Wehner für die Zukunft gut aufgestellt.

Nie gab es an der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt (FHWS) mehr Studenten: 8.600 junge Menschen haben sich im WS 2011/12 eingeschrieben, darunter 2.150 Erstsemester. Ein Trend, der sich an allen bayerischen Universitäten und Hochschulen zeigt, insbesondere im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs.

Mit einer Milliardeninvestition hat der Freistaat die Hochschulen darauf vorbereitet. 130.000 Quadratmeter Vorlesungs- und Seminarräume kamen hinzu, das entspricht einer Fläche von 18 Fußballfeldern. 3.900 neue Stellen wurden geschaffen, mehr als 100 an der FHWS.

Eine davon übernimmt Dr. Rainer Wehner. In der Fakultät Wirtschaftswissenschaft wird der Betriebswirtschaftler und promovierte Soziologe Akademischer Rat. „Ich freue mich, junge Menschen für mein Fach begeistern und sie auf ein erfolgreiches Berufsleben vorbereiten zu können.“ Den Studenten will er einen weiten Blickwinkel eröffnen. „Unternehmerisches Handeln hat immer gesellschaftliche Auswirkungen. Die Führungskräfte von morgen müssen diese Zusammenhänge verstehen.“

Seine Fakultät sieht Dr. Rainer Wehner für die Zukunft gut aufgestellt. „Mehr Dozenten bedeutet: Statt alle Studenten gemeinsam zu unterrichten, können wir sie auf vier bis sechs Gruppen aufteilen. So sichern wir die hohe Qualität der Ausbildung.“ Dazu trägt auch ein neues Lehrgebäude am Würzburger Sanderheinrichsleitenweg bei. 33 Millionen Euro hat Bayern in den Komplex mit seinen 5.500 qm Nutzfläche investiert. „Viel Glas und Licht – perfekte Bedingungen für Lehrveranstaltungen.“

 

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