Aufbruch Bayern: Optimale Bildung für alle Talente.
Um ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden, brauchen Kinder und Jugendliche beste Bildungschancen. Bildung hilft jedem Einzelnen, seine Talente zu entfalten – und sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wenn viele kluge Köpfe ihre Fähigkeiten einsetzen, entstehen Ideen und Innovationen. Und das bringt unser ganzes Land voran.
Jedes Kind hat seine eigenen Begabungen. Sie optimal zu fördern, ist in Bayern Aufgabe des gegliederten Schulwesens. Für sein Bildungssystem und auch bei der beruflichen Bildung bekommt der Freistaat vom Institut der deutschen Wirtschaft ein sehr gutes Zeugnis. Die Investitionen zahlen sich aus:
In der Bildungsqualität ist der Freistaat Spitze in Deutschland – ja sogar „Weltspitze“, wie Schülervergleichstests zeigen (INSM Bildungsmonitor und Deutscher Lernatlas 2011).
Gute Noten müssen aber immer wieder aufs Neue erarbeitet werden – auch in der Schulpolitik. Aufbruch Bayern heißt: 2,4 Milliarden Euro zusätzlich für die Bildung. Das ist seit 2008 ein Plus von 18 Prozent! Insgesamt investiert der Freistaat 15,8 Milliarden Euro – ein Drittel des Haushalts. In den Jahren 2008 bis 2012 hat Bayern 6.900 zusätzliche Stellen für Lehrer geschaffen. 38.000 neue Studienplätze wurden eingerichtet. Der Einstieg in weitere 10.000 Plätze ist beschlossen.
Viele Eltern wollen heute Familie und Beruf besser verbinden. Um das zu ermöglichen, baut der Freistaat die Betreuung an Ganztagsschulen aus – mit weiteren 300 gebundenen Ganztagszügen, 600 zusätzlichen Gruppen der Mittagsbetreuung und 600 zusätzlichen offenen Ganztagsgruppen. Die Theo-Betz-Grundschule in Neumarkt in der Oberpfalz zeigt auf eindrucksvolle Weise: Davon profitieren vor allem die Schüler.
Im Freistaat werden die Talente jedes einzelnen geschätzt. Einstimmig hat der Bayerische Landtag am 13. Juli 2011 beschlossen: Behinderte und nicht-behinderte Kinder werden gemeinsam unterrichtet. Dass Inklusion funktioniert, zeigen die Erfahrungen von Theresa Walther an der Realschule Bad Griesbach.
Geöffnet hat der Freistaat auch die Hochschulen – für beruflich Qualifizierte wie Meister und Techniker: Einer von ihnen ist Carsten Tessmer, der neben seiner Vollzeitarbeit „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule Landshut studiert.
Mehr als 900 Millionen Euro investiert Bayern bis 2012 in den räumlichen Ausbau der Hochschulen. Jeder Universität und Hochschule im Freistaat steht dieses und nächstes Jahr mehr Geld zur Verfügung: Neben den 38.000 zusätzlichen Studienplätzen und 3.000 Stellen für den doppelten Abiturjahrgang hat der Freistaat für das Jahr 2012 einen Einstieg in weitere 10.000 Studienplätze beschlossen. Eine der neuen Stellen für die Hochschulen übernimmt Dr. Rainer Wehner an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.
Nicht nur an Schulen und Universitäten wird Bildung vermittelt; auch das Museum ist ein Ort des lebenslangen Lernens. Wer sich in 3-D auf eine Zeitreise durch die bayerische Vergangenheit begibt, der entdeckt seine Heimat – und auch sich selbst – ganz neu. Das und vieles mehr wird möglich sein im „Museum der Bayerischen Geschichte“, das 2018 in Regensburg öffnet. Zum 100. Geburtstag des Freistaats Bayern.
Damit alle Kinder ihre Chance auf Bildung bekommen.


