Aufbruch Bayern: Weiterbildung an Hochschulen

„Wenn ich etwas Neues dazugelernt habe, war es ein guter Tag.“
Carsten Tessmer macht seinen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule Landshut.

Carsten Tessmer arbeitet seit seinem 16. Lebensjahr. Der Wunsch, die Dinge verstehen zu wollen, hat ihn nie losgelassen. Nach der Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur ließ er sich zum staatlich geprüften Energietechniker ausbilden – parallel zur Vollzeitarbeit. Es sind diese hoch motivierten Fachkräfte mit ihren praktischen Kenntnissen, die Bayerns Unternehmen brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nach der Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte im Jahr 2009 hat der Freistaat zum Wintersemester 2010/11 die ersten berufsbegleitenden Studiengänge eingerichtet und dafür rund 760.000 Euro eingesetzt. Zum Beispiel für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule Landshut. Für Carsten Tessmer eine neue Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern. Außerhalb der Schul- bzw. Semesterferien besucht er jeden Freitagnachmittag und ganztägig am Samstag Vorlesungen und Kurse: „Neben Fachwissen kann ich mir wichtige Kompetenzen wie Präsentation und Zeitmanagement aneignen. Das bringt mich täglich im Beruf weiter" – und seinem Ziel näher: aufsteigen, eigene Aufgabenbereiche übernehmen und Projekte leiten im Aufgabenfeld eines modernen und zuverlässigen kommunalen Energieversorgers. An der Hochschule Landshut schätzt er den Rundum-Service, wie etwa die 24-Stunden-Bibliothek. „Das größte Lob aber geht an die Professoren der Hochschule Landshut, die jeden Samstag für uns Berufstätige Vorlesungen halten!“

 

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