Aufbruch Bayern: Mit neuen Ideen die Zukunft erobern.

Planze in einer Glühbirne, © Panthermedia / Walter Zerla

Bayern bricht in ein neues Energiezeitalter auf: Bis 2022 gehen alle Kernkraftwerke vom Netz; sie werden durch alternative Energien ersetzt. Das ist gut fürs Klima – und gibt neue Impulse für unsere Wirtschaft.

Schon heute gibt es bayerische Weltmarktführer bei Solartechnik, Geothermie und Biomasse. Um die Energiewende gemeinsam zu schaffen, benötigen wir in kurzer Zeit noch mehr energieeffiziente Ideen, Produkte und Techniken „made in Bavaria“. Zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität und des Leichtbaus. Der Freistaat setzt auf diese Zukunftsbranchen: zum Beispiel mit dem „Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität“ und dem „Anwenderzentrum für Karbonfaser-Technologien“. Denn ein Milliardenmarkt wartet darauf, von bayerischen Firmen erschlossen zu werden – da sind sich Dr. Norbert Schall und Dr. Reinhard Janta einig.

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Bayern 2030 schuldenfrei - Aufbruch Bayern

Bayern ist auch weltweit führend im Bereich der satellitengestützten Radartechnik, betont Professor Stefan Dech. Er leitet das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum in Oberpfaffenhofen, zu dem das „ Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation“ gehört. Die Mission: in Krisensituationen Leben retten. Bayerns Wissenschaftler setzen ihr Können ein, um globale Herausforderungen zu bewältigen. Das zeigt sich auch an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München. Dort entwickeln Geographen wie Swen Meyer neue Anpassungsstrategien an den Klimawandel im Rahmen eines international besetzten EU-Forschungsprojekts. Den Wissenschaftsstandort Bayern weiter stärken, das ist Ziel des neu geschaffenen „Hauses der Forschung“. Es hilft Topwissenschaftlern wie Professor Theo Ungerer von der Universität Augsburg, europäische Fördermittel einzuwerben.

Viele der Ideen von morgen werden von Unternehmern aus dem ländlichen Raum kommen. Voraussetzung dafür: eine schnelle Internetverbindung. Dass bayerische Gemeinden auf der Datenautobahn nicht abgehängt werden, dafür sorgt das Breitbandförderprogramm. Für die Unternehmerbrüder Josef und Wolfram Dischner aus Weiding bei Cham ein wichtiger Standortfaktor.

Das tut Bayern konkret für Innovation:

  • Bis 2020 sollen die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Bayern auf 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen.
  • Der Freistaat baut in Oberfranken die Solarfabrik der Zukunft (7 Millionen Euro), erweitert das Zentrum für angewandte Energieforschung in Würzburg (6 Millionen Euro) und errichtet das Entwicklungszentrum Sulzbach-Rosenberg für die Energie- und Umwelttechnik der Zukunft (5 Millionen Euro)
  • Bayern investiert  100 Millionen Euro zusätzlich in die E-Mobilität: in das Forschungszentrum Elektromobilität in Garching und Würzburg, für die drei Modellregionen Bad Neustadt, Garmisch-Partenkirchen, Bayerischer Wald und das Leuchtturmprojekt „Elektromobilität verbindet Bayern - Sachsen“ mit der Achse München-Ingolstadt-Nürnberg-Leipzig (wird aus dem Bundesprogramm "Schaufenster Elektromobilität" gefördert).
  • Bayern fördert das Anwenderzentrum Karbonfaser-Technologien in Augsburg (16,5 Millionen. Euro), das Biosystemforschungsnetzwerk an bayerischen Universitäten (18,1 Millionen Euro) und das Forschungszentrum für molekulare Biosysteme München (13,65 Millionen Euro).

 

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